Information zu Covid-19

Liebe Angehörige, Mitarbeiter und Betreuer,
 
die Bundesregierung hat in Abstimmung mit den Regierungen der Bundesländer umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 getroffen. Der Lebensalltag der Menschen in unserem Land ist davon weitreichend betroffen. Zu der besonders schutzwürdigen Gruppe von Menschen zählen die Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Pflegeeinrichtungen. Aufgrund ihres Alters sowie zahlreicher Vorerkrankungen sind sie einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Die Rechtsgrundlage für diese Maßnahme ist ein Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern.

Bereits in den vergangenen vier Wochen wurden die Schutzmaßnahmen stufenweise hochgefahren. Am 12.03.2020 gründete sich aufgrund der Gesamtentwicklung ein Krisenstab, der unter anderem die folgenden Punkte beschlossen hat, welche auch über den 19.04.2020 hinaus weiter Bestand haben.

  • Betretungsverbot und Besuchsverbot in stationären Pflegeeinrichtungen, bzw. nur in Ausnahmefällen, mit Registrierung in einer Liste vor Ort (Eingangsbereich der Einrichtung)
  • Information an Bewohnerinnen/Bewohner sowie deren Angehörige
  • Unterlassung aller, vermeidbarer körperbezogenen Kontakte, das betrifft z.B. Veranstaltungen, geplante Feste, Treff mit dem Gemeinwesen
  • Anpassung des Veranstaltungs- und Betreuungsangebotes auf individuelle Bedürfnisse
  • Information, Schulung und Unterweisung auf entsprechende Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Absicherung der Speiseversorgung für den Krisenfall
  • Vorratsprüfung (besonders Hygienebedarf und Schutzausrüstung)
  • Verdoppelung der Intervalle für desinfizierende Reinigung von kritischen Oberflächen und frühzeitige Verstärkung der Basishygiene in der gesamten Einrichtung
  • Einsatz von Mundschutz für Mitarbeiter zur Risikominimierung
  • Angepasste Umsetzung der LAGuS (Landesamt für Gesundheit und Soziales Schwerin) und RKI Richtlinien
  • externe Kommunikation zum Gesundheitsamt, Heimaufsicht und Berufsverband (Paritäter)
  • Laufende Beobachtung der Situation und Anpassung der Maßnahmen
  • Enger Zusammenarbeit mit Apotheken (Desinfektionsmittelversorgung)

Wir wissen, dass diese Einschränkungen für die Familien eine harte Probe darstellen, aber es ist wichtig, jetzt das Besuchsverbot einzuhalten. Bisher gibt es keine Bewohner oder Mitarbeiter mit Symptomen. Nur wenn Sie zu Hause bleiben, haben wir eine Chance auch weiterhin ohne Erkrankungsfälle die Zeit zu bestehen.

In palliativen Situationen werden wir es Ihnen ermöglichen, Ihren Angehörigen zu sehen, bzw. alle notwendigen Maßnahmen einleiten. (Arztvisite, Krankenhauseinweisung, Notarzt)

Wir können die Kommunikation per Videokonferenz ermöglichen. Falls hier Bedarf besteht, rufen Sie uns an. Häufigerer Kontakt per Telefon wird Ihren Angehörigen helfen diese Zeit besser zu überstehen.

Unsere Mitarbeiter sind für Sie da, bitte klingeln Sie an der Eingangstür (Schleuse), wir nehmen Wäsche, Pflegemittel, Aufmerksamkeiten, Naschwerk für Ihre Lieben entgegen.


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